5 Gründe fürs alleine Reisen

„Hast du denn nicht Angst, wenn du so ganz alleine ans anderen Ende der Welt reist? Und noch dazu für so lange Zeit?“   „Ist das nicht voll gefährlich, so alleine als Frau durch diese Länder zu reisen?“ Solche und ähnliche Fragen hörte ich schon des öfteren. Klar, vor der allerersten Reise ohne ReisepartnerIn war mir schon etwas mulmig zumute. Sobald man sich aber einmal überwindet und an einem fremden Ort aus dem Flugzeug steigt verschwindet die Angst. Sollte sie zumindest. Dann taucht man ein. In die Welt des Solo-Backpacking. Es ist eine wunderbare, freie, fließende und offene Welt. Persönliche Grenzerfahrungen inklusive, die natürlich nicht immer positiv sind. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Auf Reisen um einiges schneller als im behüteten Heimatort.

Ihr wollt auch endlich mal den Rucksack packen und an einem fremden Ort schauen wohin euer Weg euch führt? Dann habe ich hier ein paar triftige Gründe für euch, es einfach zu tun.

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1. Man muss keine Kompromisse eingehen

Eines der besten Dinge am alleine Reisen ist, dass man keine Kompromisse mit Reisepartnern eingehen muss. Oftmals reicht es schon, sich selbst zu entscheiden zu müssen wie es denn weitergehen soll. Denn meistens gibt es sehr viele verlockende Möglichkeiten. Meistens ist es dann auch egal wie man sich entscheidet, es wird sowieso wunderbar. Und wenns mal nicht so prickelnd ist, weiß man wenigstens, dass man die Schuld nicht bei wem anderen suchen muss 😉

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2. Einfach mal der Nase nach und wohin euer Bauchgefühl euch führt?

Vor allem in einer Gruppe zu reisen bringt oftmals längere Diskussionen mit sich, wie es denn weitergehen soll. Auch wenn es nur darum geht, wohin man Abendessen geht. Falls man diese Art zwischenmenschlicher Kontakte doch mal vermisst, kann man sich ja jederzeit einer Gruppe anschließen 😉
Es bringt natürlich nicht nur Nachteile, in der Gruppe oder zu zweit zu reisen, denn man ist nie alleine. Wer jedoch eher spontan ist und gerne mal nur das macht was er/sie möchte, sollte unbedingt alleine losziehen. Denn nur dann kann man sich so richtig frei bewegen und viele neue Dinge entdecken.

3. Alleinsein ist nichts Schlechtes

Du hast Angst davor, dich alleine zu fühlen? Noch ein Grund mehr, endlich mal alleine zu reisen. In den meisten Hostels und an den meisten Orten lernt man sehr leicht andere Backpacker und oftmals auch Einheimische kennen. Wenn man solo unterwegs ist natürlich noch viel leichter, man muss sich dafür oft nur wenig bemühen. Und je öfter man sich überwindet neue Leute anzusprechen, desto leichter fällts einem und desto offener wird man. Ist man mal nicht in der Stimmung ständig neue, bereichernde Menschen kennenzulernen, hat man ja immer noch eine ganz besondere Person, mit der man ein paar Tage verbringen kann. Nämlich sich selbst.

4. Man lernt, gut auf sich zu schauen

Wo sollte man sonst lernen, wie man am besten auf sich selbst aufpasst, als in einem fremden Land? Vor allem beim alleine Reisen trägt man die volle Verantwortung für sich. Ist man zu zweit/ zu mehrt unterwegs, gibt man gerne mal einen Teil der Verantwortung ab. Was ja auch sehr angenehm und völlig ok ist, denn dann relativieren sich so manche stressige Situationen ziemlich schnell. Ist man auf sich allein gestellt, sind manche Situationen vielleicht etwas unangenehmer. Dadurch wird man aber auch viel aufmerksamer und bewusster in allen Situationen. Das wiederum kann dann anderen Mitreisenden zugute kommen, wenn man sich austauscht oder gemeinsam weiterzieht. Außerdem fördert es, was im Leben sowieso sehr wichtig ist: Immer im Moment zu sein. Die Zeit zum Träumen kann man sich natürlich trotzdem manchmal nehmen, wenn man eine schöne Hängematte am Strand gefunden hat zum Beispiel 🙂

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5. Man kann sich sehr schnell auf neue Leute einlassen

Wie oben bereits erwähnt, lernt man als Alleinreisende/r sehr einfach und schnell neue Leute kennen. Freundschaften und sogar mehr können oft binnen weniger Stunden oder Tage entstehen, man ist viel offener als wenn man mit anderen Leuten unterwegs ist. So kann man Freunde und vielleicht sogar mehr auf der ganzen Welt finden und somit wächst die Zahl der gleich denkenden im eigenen Umfeld. Dass man mit den Menschen auf Reisen meistens sehr intensive Erlebnisse teilt und man gleich mal viele Stunden am Stück gemeinsam verbringt, macht die emotionale Bindung noch stärker. Man hat also nach einer Solo Reise bestimmt so einige neue Freunde gefunden und somit weltweit Plätze, wo man vielleicht einmal auf Besuch hinfährt. Dank unseres Web 2.0 fällts auch nicht besonders schwer, in Kontakt zu bleiben.

Ich hoffe, euch damit das alleine Reisen etwas schmackhaft gemacht zu haben. In Kürze gibts Tipps, was man beim (solo)Backpacking unbedingt beachten muss.

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