Sommerzeit ist Urlaubszeit. Noch nichts gebucht und auch nicht so viel Geld übrig? Kein Problem.

Hier gebe ich euch Tipps, wie ihr ganz easy mit Auto & Zelt oder Bus, etwas Abenteuerlust und nicht allzu hohen Ansprüchen an Luxus, eine unvergessliche Zeit verbringen könnt.

IMG_7004

Ihr habt ein Auto und ein Zelt (noch komfortabler ist natürlich ein Bus inklusive Bett und vielleicht sogar Kochmöglichkeit, etc)? Ihr seid mindestens zwei Leute die gemeinsam einen schönen Urlaub erleben wollen und euch macht es nichts aus, mal etwas länger im Auto zu sitzen? Außerdem könnt ihr mit der Unsicherheit umgehen, dass ihr während des Tages noch nicht wisst, wo ihr die nächste Nacht verbringen werdet? Ihr seid spontan, neugierig und abenteuerlustig? Perfekt! Hier gebe ich euch ein paar Tipps, wie ihr euren Roadtrip zu einem unvergesslichen Abenteuer macht.

1. Reiseländer und ungefähre Route wählen

Je nachdem wie viel Zeit ihr habt und wie viel davon ihr mit Fahren verbringen wollt, könnt ihr die Route für den bevorstehenden Roadtrip zusammenstellen. Man sollte jedoch immer vier bis fünf Tage als Puffer einplanen, falls man doch länger an einem Ort bleibt oder man länger braucht für eine Strecke. Nach meiner Erfahrung dauert es meistens etwas länger von A nach B zu kommen, da man an vielen Orten Halt macht, sei es für einen kurzen Fotostopp oder um durch einen Markt zu schlendern. Europa eignet sich besonders gut für Roadtrips, da es in einigen Ländern sogar legal möglich ist, zu zelten / den Bus hinzustellen, wo man möchte. Besonders in Süd- und Osteuropa gibt es viele wunderschöne Natur mit perfekten Übernachtungsmöglichkeiten wo man nicht gestört wird. In Österreich, Deutschland oder besonders verbauten Gebieten gestaltet sich das wild Campen schon etwas schwieriger. Wollt ihr wirklich kein Risiko eingehen, solltet ihr euch vorab informieren, in welchen Ländern es legal ist, bzw. gibt es natürlich auch die etwas komfortablere Möglichkeit, sich auf Campingplätzen einzumieten. Ich persönlich rate aber eher zu: Lieber etwas länger nach einem schönen Platz suchen, man wird dafür garantiert mit atemberaubender Natur belohnt.

Bei einem Roadtrip gilt folgende Devise: Der Weg ist das Ziel!

schöner stopp

IMG_6323

2. Was brauche ich alles?

Die Packliste für einen Roadtrip darf ruhig etwas länger werden, da man ja sowieso immer mit dem fahrbaren Untersatz unterwegs ist, somit stellt es auch kein Problem dar, z.B. viel Essen oder Wasser auf Vorrat einzukaufen. Neben dem Üblichen wie Gewand, Campinggeschirr, Gaskocher, etc. sind natürlich Straßenkarten der zu bereisenden Länder (in Österreich bekommt man beim ÖAMTC gratis Straßenkarten) oder ein Navi mit Europakarte, Reisepass, Reservereifen, ein Handy das auch im Ausland funktioniert, sowie die für die jeweiligen Länder vorgeschriebenen Sicherheitsstandards (in Portugal ist es z.B. Pflicht, ein Reservelampenset fürs Auto mitzuführen, sowie für jede Person im Fahrzeug eine Warnweste. Infos hierzu bekommt man ebenfalls beim ÖAMTC), das Wichtigste.

IMG_6321

3. Dann kanns ja eigentlich schon losgehen…

Es ist alles gepackt, ihr wisst wo es hingehen soll? Perfekt. Vergesst nicht, euch genug Musik auf CDs / den MP3 Player zu spielen, denn die Radiosender in fremden Ländern sind öfter mal nicht besonders berauschend…oder sie rauschen nur 😉
Über die jeweiligen Spritpreise kann man sich auch vorab informieren, eine Tankfüllung nach/ vor einer Grenze ist oft günstiger. Ein Roadtrip kann mit sehr wenig Geld geplant werden, einen Großteil davon gibt man natürlich für Sprit aus. Auch die Supermärkte in z.B. Osteuropa sind um einiges günstiger als in Zentraleuropa, daran sollte man auch vor der Abfahrt denken.

Was noch wichtig wäre: einen geeigneten Schlafplatz findet man am besten noch während es hell ist, sonst erlebt man am Morgen oder auch noch in der Nacht so manche Überraschung… außerdem empfiehlt es sich, biologisch abbaubares Shampoo einzupacken, dann kann man sich ohne Probleme in Flüssen oder Seen waschen.

IMG_2204

Das passierte in Portugal an der Algarve, ich war gezwungen die Nacht im Auto zu verbringen. Am nächsten Morgen wurde ich jedoch von netten Surfern „gerettet“.

Habt ihr auch schonmal einen Roadtrip gemacht? Was habt ihr dabei so erlebt? Ich freue mich über Kommentare dazu unter diesem Artikel 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s